Home / Wissenswertes / Ernährungstipps bei der Diagnose „Burnout“
Ernährungstipps

Ernährungstipps bei der Diagnose „Burnout“

Wenn Sie von Ihrem Arzt die Diagnose „Burnout“ erhalten haben, stellen sich auf einmal sehr viele Fragen: Wie konnte es soweit kommen? Warum habe ich es nicht kommen sehen? Was in meinem Leben hat dorthin geführt? Jeder weiß, Burnout bedeutet im großen und ganzen Überlastung, Ausgebranntsein, grenzenlose Erschöpfung! Im nachfolgenden Text werden einige Ernährungstipps aufgeführt, die Ihnen hierbei helfen sollen.

Ernährungstipps

Schon während der Zeit, in der sich das Burnout-Syndrom herauskristallisierte, achteten die Betroffenen meist nicht mehr auf Ihre Ernährung, da dieses Thema neben dem ganzen Stress, fast schon keinen Platz mehr hatte. Die Folgen sind gravierend, der Körper ist auf Sparflamme, da ihm wichtige Nährstoffe fehlen, die nicht mehr durch die Nahrung zugeführt wurden. Die meisten betroffenen Menschen leiden deshalb unter Mangelernährung. Die Menschen sind unterversorgt, es fehlen ihnen wichtige B-Vitamine, wie zum Beispiel Folsäure, Thiamin, Pyridoxin. Auch Vitamin D fehlt ihnen im Körper!

Ernährungstipps, die Burnout-Patienten grundsätzlich beachten sollten

Essen Sie mehr fetten Fisch! Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren besitzen eine anti-inflamatorische Wirkung und dies hat auf die Stimmung einen sehr positiven Einfluss. Dies wäre schon mal der wichtigste unter den verschiedenen Ernährungstipps.

Grundsätzlich sind weiterhin folgende Ernährungstipps zu beherzigen, da eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise wesentlich zum glücklichen Leben beitragen kann:

Kochen Sie selbst, Sie werden sehen, wie viel Spaß es macht, gesunde Lebensmittel selbst zu zubereiten und die Kreationen im Anschluss den Liebsten zu servieren!

Kochen Sie stets gesund und mit frischen Zutaten, es ist kulinarisch ein ganz anderer und vor allem viel besserer Genuss, als die ganzen Fertiggerichte, die in hohem Maße aus Konservierungsstoffen und künstlichen Geschmacksverstärkern bestehen. Natürlich schadet es niemandem, mal ein Fertiggericht zu essen oder auch mal in ein Fast-Food-Restaurant zu gehen, doch bitte achten Sie als Burnout-Betroffener stets darauf, gesünder zu essen.

Gönnen Sie sich gerne auch Schokolade! Schokolade macht glücklich, leider müsste man da fast schon eine Menge von zwei Kilogramm konsumieren, was leider zu viel ist. Dennoch spricht nichts gegen ein Stückchen oder ab und zu eine Tafel Schokolade, auch das macht irgendwie glücklich!

Planen Sie genügend Zeit für Ihr Mahl ein. Lassen Sie von vornherein keinen Zeitdruck oder Hektik entstehen. Setzen Sie sich feste Essenszeiten und planen Sie auch Zeit für die Zubereitung ein. Natürlich kann man auch abends für den Folgetag vorkochen, sollte es terminlich nicht anders zu bewerkstelligen sein.

Bitte essen Sie nicht im Stehen, denn so wird das Essen vom Körper nicht als echte Mahlzeit anerkannt. Man schlingt im Stehen meist und hat dann kurze Zeit darauf wieder Hunger. Eine Mahlzeit soll aber eine zeitlang sättigen, deswegen ist es ratsam, sich in aller Ruhe zu setzen und genüsslich zu kauen.

Essen Sie tryptophanreiche Lebensmittel! Tryptophan ist in folgenden Lebensmitteln enthalten: Roggen-Vollkornbrot, Reis, Mais, Haferflocken, Speisekleie, in Hülsenfrüchten, wie zum Beispiel Bohnen, Linsen, Erbsen, in Gemüse, wie zum Beispiel Gurken, Tomaten, Paprika, Aubergine, Spargel, Kartoffeln, Wirsing, Spinat, Blumenkohl, Möhren, in Fleisch und Geflügel, wie zum Beispiel in Würstchen, Huhn, Gans, natürlich auch in Fisch, wie zum Beispiel Austern, Aal, Scholle, Hering, Rotbarsch, Garnelen, Karpfen, Forelle, Kabeljau, Heilbutt, Makrele, Lachs, Thunfisch, Hummer. Weiterhin ist Tryptophan in Butter und Erdnusspaste enthalten sowie auch in Bäckerhefe.

Manche Ernährungstipps beschreiben das ganze Geschehen, welches um den Esser herum passiert, wie z. B. das Kochen. Doch denken Sie bitte auch an diese Ernährungstipps.

Neben den Ernährungstipps hat natürliches Sonnenlicht eine wohltuende Wirkung

Ganz zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass natürliches Licht Ihnen sehr dabei helfen kann, wieder mehr nach vorne zu blicken und dadurch auch die schönen Seiten des Lebens erneut zu entdecken. Dies gehört zwar nicht direkt zu den Ernährungstipps, doch sollte dieser Hinweis hier  nicht fehlen:

Trifft Sonne auf die Haut, werden Endorphine, zu Deutsch Glückshormone ausgeschüttet. Natürlich alles im richtigen Maße, zu viel bewirkt eher das Gegenteil. Müdigkeit und Abgeschlagenheit können bei einer zu hohen Dosis / einem zu ausgiebigen Sonnenbad wiederum die Folge sein. Deshalb nutzen Sie ein paar Minuten für sich in der Sonne und genießen Sie das richtig. An heißen Sommertagen kann ein Wechsel auf einen schattigeren Platz die Lösung sein. Gerade nach den Wintermonaten können die ersten Sonnenstrahlen eine Wohltat für die Seele sein! Die Sonne steigert Ihr Wohlbefinden und vertreibt Angstgefühle und Depressionen! Gehen Sie ruhig hinaus in die Natur und genießen Sie Fauna und Flora und lassen Sie die Seele baumeln.

Probieren geht über Studieren: Testen Sie die Ernährungstipps zusammen mit ein wenig körperlicher Betätigung aus, und lassen Sie das Thema „Burnout“ hinter sich! Wir drücken Ihnen die Daumen und wünschen den allerbesten Erfolg und hoffen das diese Ernährungstipps Ihnen nachhaltig helfen!
Ernährungstipps